Der erste Termin in diesen Sommerferien führte die CDU Fraktion in den Oberurseler Norden. In dem Wohngebiet oberhalb der St. Hedwig Kirche links und rechts der Freiherr vom Stein Str. will die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia nachverdichten. Geplant sind sieben Punkthäuser in denen 50-60 Wohneinheiten entstehen sollen.

Lothar Köhler (CDU) begrüßte zu Beginn des Termins Arnold Richter und Eva Maria Back von der Stadtplanung sowie einige Bürger aus dem Wohngebiet. Er bat zunächst um einen Bericht, was seit der Vorstellung des Projekt im September vergangenen Jahres bei einer Bürgerversammlung passiert sei.
Weiterhin solle berichtet werden, welche Genehmigungen für die Bauaktivitäten nötig sind. Wo sollen in dem Gebiet zusätzliche Parkplätze entstehen, denn die Parkplatzsituation ist in dem Gebiet schon jetzt angespannt. Die Vonovia hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass sie keine Tiefgarage bauen wolle, damit die Mieten der Wohnungen nicht zu hoch würden.

Herr Richter von der Stadtplanung erläuterte, dass es bisher eine Bauvoranfrage gebe, aber diese nicht positiv beschieden sei. Für das Wohngebiet gebe es kein Bebauungsplan. Deshalb könne die Vonovia unter Beachtung des Baurechts nachverdichten. Die Baugesellschaft müsse dabei die Abstandsflächen zu anderen Gebäuden wahren. Weiterhin könne nicht höher gebaut werden als die Nachbargebäude seien. Wenn entsprechende Anträge eingereicht würden, seien diese zu genehmigen. Für den bisherigen Wohnungsbestand müssen keine Parkplätze nachgewiesen werden. Für die neuen Häuser gelte die Oberurseler Stellplatzsatzung.

Frau Back zeigte auf Plänen, wo die Punkthäuser gebaut werden sollen und wo Parkplätze geplant sind. Ein Anwohner bedankte sich für die Information.
Bisher habe der Vermieter, die Vonovia, die Mieter nicht informiert. Gegen die Pläne hatten die Anwohner zahlreiche Einwände. Wenn alles realisiert sei, gebe es künftig weniger Parkplätze als heute. Die Parkplatzsituation sei zwar wegen Ferien an diesem Abend entspannt, aber nach den Ferien würde wieder wild geparkt, weil es einfach zu wenige Abstellplätze gibt. Ein Anwohnerehepaar nahm bei der Veranstaltung zur Kenntnis, dass ihr angemieteter Stellplatz der Standort eines künftigen Punkthauses sein soll.

Die CDU spreche sich dafür aus, dass in diesem Gebiet nachverdichtet wird, aber das müsse so geschehen, dass auch an die Bewohner gedacht wird, insbesondere werden zusätzliche Parkplätze benötigt. Die Veränderung werde vermutlich nicht jedem gefallen.

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